Zimmer Brand

Datum: 21.12.2018
Alarmzeit: 01:20 Uhr
Einsatzstunden: 0 Minuten
Alarmierungstext: 1.0, 2.0, 3.0
Einsatzort: Berneck
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge: ABU 1, ABU 10, ABU 2, ABU 3, ABU 4, ABU 5, ABU 6, ABU 7, ABU 8, ABU 9
Weitere Kräfte: FW Mittelreintal, FW St.Margrethen


Einsatzbericht:

Brand in Wohnhaus

Am Freitag um 01:15 Uhr, ist es zu einem Brand in einem Wohnhaus an der Kübachstrasse gekommen. Die Feuerwehren sind zur Zeit der Berichterstattung noch daran das Feuer zu löschen. Vier Bewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung.

Die Bewohner des Hauses nahmen in der Nacht Rauchgeruch wahr. Bei der Nachschau entdeckten sie Flammen im Parterre und versuchten diese zu löschen. Da dies aussichtslos war, begaben sie sich ins Freie und verständigten die Einsatzkräfte. Diese trafen auf ein Haus im Vollbrand. Die Löscharbeiten wurden mit einem massiven Wassereinsatz in Angriff genommen und sind noch nicht abgeschlossen. Zur weiteren Unterstützung mussten die Feuerwehren St.Margrethen und Widnau aufgeboten werden.

Zur Zeit des Brandausbruchs befanden sich fünf erwachsene Bewohner im Haus. Vier von ihnen, drei Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren und ein Mann im Alter von 49 Jahren, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie wurden vom Notarzt und den Rettungsteams vor Ort betreut. Sämtliche Bewohner fanden im Dorf eine Unterkunft.

Zur Ermittlung der Brandursache wurden die Spezialisten des Kompetenzzentrum Forensik, der Kantonspolizei St.Gallen aufgeboten. Nebst den Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen die Feuerwehren Au-Berneck-Heerbrugg, St.Margrethen und Widnau mit rund 100 Feuerwehrangehörigen, ein Notarzt und zwei Rettungsteams im Einsatz. Das Haus ist durch den Brand total beschädigt worden. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

Bericht KAPO-SG / Fotos von Ihre-Feuerwehr und KAPO-SG

Familie verliert gesamten Besitz

Nach dem Brand vergangene Nacht an der Kübachstrasse in Berneck wird das betroffene Wohnhaus abgebrochen. Die Bewohner blieben nebst leichten Rauchgasvergiftungen unverletzt. Ihr Besitz jedoch wurde von den Flammen komplett vernichtet.

Bei Tageslicht zeigt sich das gesamte Ausmass des Schadens. Die Holzfassade des Wohnhauses ist schwarz, die Fenster zersprungen, im Innern stürzten die Decken ein. Den Einsatzkräften bleibt nichts anderes übrig, als das Haus abzubrechen. „Nur so kommen wir an die Glutnester“, sagt Markus Köppel Kommandant der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg heute Vormittag. Die Zeit drängt, da in den Wetterprognosen vor Sturm gewarnt wird.In der Nacht versuchten die Feuerwehrleute von Innen die Flammen zu löschen, doch das stellt sich als zu gefährlich heraus. „Das Haus ist schon älter und durch viele Hohlräume instabil.“ Solch eine Situation sei etwas vom Schwierigsten zu löschen, sagt Markus Köppel.

Um 1:23 Uhr ging der Alarm ein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannten bereits die Fassade und das Erdgeschoss. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren St.Margrethen und Mittelrheintal aufgeboten. Insgesamt standen rund 100 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Es gelang ihnen, den Anbau und umliegende Gebäude zu schützen. Die Nachbarn wurden informiert, in den Häusern zu bleiben und die Fenster zu schliessen.

Untergebracht bei Nachbarn

Fünf erwachsene Personen befanden sich im Haus, als der Brand ausbrach. Sie rochen in der Nacht den Rauch und entdeckten die Flammen. Zuerst versuchten sie selber, das Feuer zu löschen. Weil dies aussichtslos war, alarmierten sie die Einsatzkräfte und retteten sich ins Freie.

Vier von ihnen, drei Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren und ein Mann im Alter von 49 Jahren, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Nach der Betreuung vom Notarzt und dem Rettungsteam fanden sie bei Nachbarn eine Unterkunft.

Gemeinde bietet Hilfe an

Der Bernecker Gemeindepräsident Bruno Seelos konnte am Morgen nach dem Brand mit den Betroffenen sprechen. Sie würden sich vom Schock erholen und es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Sie blieben alle unverletzt. Bruno Seelos stellte ihnen eine Wohnung zur Verfügung, doch die Familie hat sich bereits selber organisiert und kann bei Verwandten wohnen. Nicht zu retten war der Besitz der Betroffenen. Kurz vor Weihnachten verloren sie ihr Hab und Gut. Der gesamte Schaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.

Bericht KAPO-SG / Fotos von Ihre-Feuerwehr